4. Juli 2024

Spielplan 2. Bundesliga 24/25

RAHMEN-SPIELPLAN 2. BUNDESLIGA
SAISON 2024/2025

 

Hinrunde
03./04.08.2024
  SSV Ulm 1846 - 1. FC Kaiserslautern

09.-11.08.2024  SSV Jahn Regensburg - SSV Ulm 1846

23.-25.08.2024  SSV Ulm 1846 - Fortuna Düsseldorf

30.08.-01.09.2024  SC Paderborn 07 - SSV Ulm 1846 

13.-15.09.2024  SSV Ulm 1846 - 1. FC Nürnberg

20.-22.09.2024 SV Elversberg - SSV Ulm 1846

27.-29.09.2024  SSV Ulm 1846 - Eintracht Braunschweig

04.-06.10.2024 1. FC Köln - SSV Ulm 1846

18.-20.10.2024 SSV Ulm 1846 - Karlsruher SC

25.-27.10.2024  SV Darmstadt 98 - SSV Ulm 1846

01.-03.11.2024 SSV Ulm 1846 - FC Schalke 04

08.-10.11.2024  1. FC Magdeburg - SSV Ulm 1846

22.-24.11.2024  Hertha BSC  - SSV Ulm 1846

29.11.-01.12.2024 SSV Ulm 1846 - SpVgg Greuther Fürth

06.-08.12.2024 Hannover 96  - SSV Ulm 1846

13.-15.12.2024  SSV Ulm 1846 - Hamburger SV

20.-22.12.2024 Preußen Münster - SSV Ulm 1846 

 

Rückrunde

17.-19.01.2025 1. FC Kaiserslautern - SSV Ulm 1846

24.-26.01.2025  SSV Ulm 1846 - SSV Jahn Regensburg

31.01.-02.02.2025  Fortuna Düsseldorf - SSV Ulm 1846

07.-09.02.2025 SSV Ulm 1846 - SC Paderborn 07

14.-16.02.2025 1. FC Nürnberg - SSV Ulm 1846

21.-23.02.2025 SSV Ulm 1846 - SV Elversberg

28.02.-02.03.2025  Eintracht Braunschweig - SSV Ulm 1846

07.-09.03.2025  SSV Ulm 1846 - 1. FC Köln

14.-16.03.2025  Karlsruher SC - SSV Ulm 1846

28.-30.03.2025  SSV Ulm 1846 - SV Darmstadt 98

04.-06.04.2025  FC Schalke 04 - SSV Ulm 1846

11.-13.04.2025  SSV Ulm 1846 - 1. FC Magdeburg

19./20.04.2025  SSV Ulm 1846 - Hertha BSC

25.-27.04.2025 SpVgg Greuther Fürth - SSV Ulm 1846

02.-04.05.2025  SSV Ulm 1846 - Hannover 96

09.-11.05.2025 Hamburger SV - SSV Ulm 1846

18.05.2025 - So 15:30  SSV Ulm 1846 - Preußen Münster

 

 

 

 

 

 

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28. Juni 2024
19. Mai 2024
10. Mai 2024
29. April 2024
27. April 2024
21. April 2024

Endspurt

Info Freiburg:

Da der Block K bereits ausverkauft ist, wurde nun der Nachbarblock L ebenfalls geöffnet. Kauft euch hierfür eure Karten!

ALLE IN DEN OBERRANG

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10. April 2024
6. April 2024
30. März 2024

SpatzenUfer

Servus Spatzen-Fans,
sexualisierte Gewalt ist leider in vielen Alltagssituationen immer noch keine Seltenheit: In der Disco, bei Dorffesten, in der Bahn, oder am Arbeitsplatz sind Belästigungen weiterhin trauriger Alltag. Leider hat diese unsägliche Praxis verstärkt seit dieser Saison auch Einzug in unseren Block erhalten.


Aus gegebenem Anlass sehen wir uns als Ultragruppierungen in der Pflicht, die Problematik offen in diesem Artikel zu thematisieren. Wir sehen uns nicht nur als Stimmorgan zur Unterstützung unserer Mannschaft, sondern auch als Unterstützer und Verteidiger derjenigen, die sich in letzter Zeit übergriffigen Verhaltens ausgesetzt sahen.


Bei den letzten (nahezu) ausverkauften Spielen in der laufenden Saison wurde uns schriftlich und verbal kommuniziert, dass es zu übergriffigem Verhalten in unserem Block gegenüber weiblichen Personen gekommen ist. Mehrere Frauen haben uns berichtet, dass sie unter anderem während des Spiels gegen Dynamo Dresden in unserem Block begrapscht, beleidigt und herabwürdigend behandelt worden sind. Verbale Entgleisungen, welche eines Zitats unwürdig wären, sind leider nur die Spitze des Eisbergs eines primatenhaften Verhaltens. Körperliche Belästigungen, wie Frauen an den Po zu fassen, unsittlich zu berühren oder beim Vorbeilaufen eine Frau gewaltsam an sich zu ziehen veranlassen uns dazu, dem mit aller Vehemenz entgegenzutreten!

 

Wir als Ultras werden solch ein Verhalten niemals tolerieren! Unser Statement ist jedoch nicht nur ein Bekenntnis unsererseits, Übergriffe zu verhindern. Es versteht sich auch als Aufforderung an ALLE Fans im D-Block, Aufmerksamkeit walten zu lassen und ohne zu zögern einzugreifen, um die Opfer zu schützen!


Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, dass der D-Block, unser Wohnzimmer, ein sicherer Ort für JEDEN ist und bleibt!

Sollte von uns jemand solch eine Situation beobachten, können sich die Betroffenen sicher sein, die gesamte Rückendeckung der Fanszene zu erhalten! Den feigen Tätern können wir versprechen, dass das ihr letztes Spiel im D-Block gewesen sein wird!

 

Um den Betroffenen eine sichere und verlässliche Anlaufstelle zu gewährleisten, wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein das „SpatzenUfer“ ins Leben gerufen.


Unter 0157 80 666 795 oder per E-Mail unter spatzenufer@ssvulm-fussball.de können sich Betroffene nun bei einer verlässlichen, weiblichen Person melden.


In diesem Sinne - haltet die Augen offen, passt aufeinander auf und haltet zusammen!


Broken Society Ultras  und Nebulosa Impero

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18. März 2024

Choreo Spenden für das Heimspiel gegen Verl

Servus Ulmer,

wir möchten uns bei jedem Spatzen Fan bedanken, der mit seiner Spende die Choreo gegen Sandhausen möglich gemacht hat.

Da die Kosten sich bei über 3000 € bewegt haben, ist nun die Choreo Kasse mehr als leer.

 

Da wir jedoch zum letzten Heimspiel gegen Verl unseren Jungs in dieser geschichtsträchtigen Saison einen würdigen Empfang bieten wollen, sind wir wieder einmal auf eure Unterstützung angewiesen.

 

Weil hier die Zeit rennt und wir dringend das Material bestellen müssen, sind Choreo Spenden über PayPal gern gesehen, des Weiteren könnt ihr natürlich am Sticker Stand bei den nächsten Heimspielen eure Spende da lassen.

Forza SSV!

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14. März 2024
12. März 2024
3. März 2024

Endlich wieder Donaustadion

Servus Ulmer,

nächste Woche geht es endlich wieder zurück in unser geliebtes Donaustadion.
Da wir aufgrund des vom Verein ausgerufenen Vereinstages schon an die 10 000 Karten verkauft haben, rechnen wir mit einem knall vollen D-Block. Sichert euch deshalb frühzeitig eure Karten!

 

Zum Einlaufen der Mannschaften wird es eine größere Choreo über den gesamten D-Block geben. Seid deshalb bitte frühzeitig auf euren Plätzen und achtet auf die Ansagen der Vorsänger und bekannten Personen.


Jeder von euch wird eine Art Luftschlange in die Hand gedrückt bekommen, bitte pustet diese ca. 5 Minuten vor dem Einlaufen der Mannschaften auf und verdreht das Ende sodass keine Luft mehr entweichen kann.

 

Um zukünftig weitere solcher Aktionen möglich zu machen, werden einige unserer Leute mit Spendendosen unterwegs sein. Wir bedanken uns schonmal vorab bei jedem Spender für eure Unterstützung!

 

Lasst uns zur Rückkehr in unser Wohnzimmer ein würdiges Kurvenbild erschaffen!
Wir sehen uns am Sonntag!

Forza SSV

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23. Februar 2024

Abschlusserklärung zum Scheitern des Investorendeals – Fanszenen Deutschlands

Ein guter Tag für den Fußball und alle, die ihn lieben!

 

Der 21.02.2024 wird vielen aktiven Fußballfans lange im Gedächtnis bleiben: Das DFL- Präsidium verkündete, dass der Prozess rund um den Einstieg eines Investors in eine Tochtergesellschaft der DFL nicht mehr fortgesetzt werde.

 

Ein knappes Jahr nachdem wir uns erstmals mit dem Thema beschäftigen mussten, scheint das Vorhaben nun bis auf Weiteres gestoppt worden zu sein. Eine Entwicklung, die wir im höchsten Maße begrüßen und die sicherlich – insbesondere in ihrer ungeahnten Dynamik – nicht zuletzt auf die akribische Arbeit der aktiven Fans zurückzuführen ist.

 

Deshalb ist es angebracht, jedem zu danken, der in den vergangenen Wochen und Monatenseinen Beitrag dazu geleistet hat, ein solches Ergebnis zu ermöglichen. Wir Fußballfans haben gezeigt, wie stark wir gemeinsam sein können.

 

Die zurückliegende Zeit hat aber ebenso unter Beweis gestellt, dass Prozesse rund um den Einstieg von Investoren schnell wieder an Fahrt aufnehmen können. Darüber hinaus wurde deutlich, dass es noch viele andere Themen, wie den Erhalt der 50+1-Regel, gibt, die den deutschen Fußball auch in Zukunft beschäftigten und unsere Aufmerksamkeit erfordern werden. Im Sinne des deutschen Fußballs gilt es daher, weiterhin wachsam und kritisch zu bleiben!

 

Fanszenen Deutschlands im Februar 2024

 

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NEUES AM CONTAINER

Ab dem Heimspiel am Samstag wird es ein neues Aufkleber-Paket, sowie den neuen D-Block Schal am Stickerstand zu Kaufen geben.

Euer Containerteam

 

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22. Februar 2024
20. Februar 2024

Stellungnahme Fanszenen Deutschlands

Die anhaltenden Proteste der Fanszenen Deutschlands in den Stadien zeigen Wirkung. Diverse Vereine als auch das DFB-Präsidium sowie der Großteil der medialen Berichterstattung haben erkannt, dass der Weg nicht an einer erneuten Abstimmung unter den 36 Mitgliedervereinen der DFL vorbeiführt.

 

Leider müssen wir feststellen, dass aus Kreisen des DFL-Präsidiums wohl der Plan verfolgt wird, die Neuwahl unter anderen Bedingungen als im Dezember durchführen zu lassen. Anstatt einer 2/3-Mehrheit soll nun eine einfache Mehrheit ausreichen, um den DFL-Geschäftsführern die weiteren Verhandlungen mit CVC zu deren Einstieg in die DFL zu ermöglichen.

In aller Klarheit: Wir fordern eine offene Neuabstimmung mit einer benötigten 2/3-Mehrheit unter Einhaltung der 50+1-Regel!
Alles andere ist eine Farce und nichts weiter als eine Zuspitzung dieser handfesten Krise des Deutschen Fußballs!


Vereine, seid euch eurer Verantwortung bewusst und steht für eine offene Neuwahl unter selben Bedingungen wie im Dezember ein!

 

Die Fanszenen Deutschlands im Februar 2024

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13. Februar 2024
10. Februar 2024
9. Februar 2024

Stellungnahme zum DFL-Statement

Am gestrigen Donnerstag veröffentlichte die deutsche Fußball Liga ein Statement mit dem Titel „Viele Chancen für die Clubs, keine Nachteile für die Fans“. Fangen wir hier zunächst mit dem Positiven an: Offensichtlich zeigen die Proteste Wirkung. Offenbar sah sich die Geschäftsführung genötigt, nach wochenlangem Schweigen dem Protest mit einer Stellungnahme den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ordentlich dazu beigetragen haben mit Sicherheit die öffentlichen Forderungen einiger Clubvertreter nach einer weiteren Abstimmung. Die selbstherrliche Stellungnahme der DFL bietet dementsprechend auf unserer Seite mehr Grund zum Kopfschütteln, als dass sie zur Beruhigung beitragen würde. Einige konkrete Aussagen wollen wir im Folgenden aufgreifen, schließlich beweisen diese doch in welcher verkehrten Welt die Treiber hinter dem Deal umhergeistern.

„Mitsprache durch Fans und Mitglieder in den Vereinen gehören wesentlich zum deutschen Fußball“

Immerhin eine überraschend positive Aussage, die das Mitspracherecht der Fans als wichtiges Gut des deutschen Fußballs preist. Überraschend deswegen, da vor allem der Prozess rund um die Abstimmung zum Investoreneinstieg mal wieder gezeigt hat, wie wichtig der DFL die Meinungen der Fans und Mitglieder sind. Fakt ist, dass bei der Entscheidung hinsichtlich des Deals Meinungen der Fans ignoriert und bis zu den massiven Protesten der vergangenen Wochen auch nicht beachtet wurden. Dabei hätte bereits nach den unübersehbaren Einwänden unsererseits im vergangenen Mai klar sein sollen, dass die Anhängerschaften einer Finanzierung durch Private-Equity-Investoren äußerst kritisch gegenüberstehen. Umso bezeichnender, dass die Einladung an Fanorganisationen auch erst Monate nach der illegitimen Abstimmung und den daraus resultierenden massiven Protesten erfolgte. Ein Gespräch auf Augenhöhe, bei dem die Möglichkeit zu Kompromissen besteht, sieht definitiv anders aus.

„Der deutsche Weg: 50+1“

Was zu Beginn nur eine Vermutung darstellte, ist mittlerweile ein offenes Geheimnis. Durch die „Ja“- Stimme von Martin Kind als Vertreter von Hannover 96 wurde klar entgegen der50+1-Regel gehandelt. Sollte der DFL also, wie in ihrem Statement betont, der vermeintliche „deutsche Weg“ wichtig sein, führt kein Weg an einer transparenten Neuabstimmung vorbei. Die Stimme von Hannover 96 muss hierbei gemäß der Weisung des Muttervereins Hannover 96 e.V. von vornherein als „Nein“ gewertet werden. Leider ist das Bekenntnis zu 50+1 nur noch eine leere Worthülse, ausgehöhlt von Sonderregelungen und dem fehlenden Willen der DFL ihrer Wächterfunktion über die Einhaltung der Vorgaben nachzukommen. Das einzig existente „Horrorszenario“ findet wohl aktuell in der Zentrale der DFL statt: Eine juristische Überprüfung der Legitimation der Abstimmung zum Investoreneinstieg vom 11.12.2023!

„Es gibt keinen Einfluss eines Vermarktungspartners auf den sportlichen Wettbewerb, Anstoßzeiten oder Spielorte“l

Immerhin findet sich hier eine inhaltliche Vertiefung der vielzitierten „roten Linien“, die der Öffentlichkeit bisher recht schwammig verkündet wurden. Leider wird ein Teil der Realität bewusst verdreht. „Nachhaltig wirtschaftende Clubs“ sind wohl eher eine Wunschvorstellung – das Drängen einiger auf Investitionen Externer verdeutlicht schon recht eindeutig, in welcher finanziellen Schieflage sich viele der Vereine befinden. Rote Linien zählen erst dann etwas, wenn diese dauerhaft und glaubwürdig umgesetzt werden können. Weder wird einer der nun handelnden Protagonisten den Prozess über die nächsten zwanzig Jahre begleiten, noch wird der mögliche Investor langfristig einer ausbleibenden Profitschöpfung tatenlos zusehen. Immerhin geht es sowohl Blackstone wie auch CVC um reine Gewinnmaximierung, nicht um den Erhalt des basisorientierten Profifußballs in Deutschland. Zum jetzigen Zeitpunkt wird bewusst vermieden über eine mögliche Aufsplittung der Spieltage zu sprechen, doch wird gekonnt außen vorgelassen, dass eine indirekte Einflussnahme zur Erwirtschaftung von beidseitig profitablerGewinnerwirtschaftung die Vereine auf lange Sicht zu eben genau diesem Handeln zwingen wird. In Vorbereitung auf die Rechtevergabe ab der Saison 2025/2026 wurde nicht umsonst eine Steigerung der fanunfreundlichen Anstoßzeit am Sonntagabend um 19:30 Uhr, unter dem Deckmantel der Ausweitung der internationalen Clubwettbewerbe beschlossen. Ein Blick nach Frankreich sollte reichen, um die Möglichkeiten der indirekten Einflussnahme, übrigens ebenso durch den Investor CVC, zu verdeutlichen – selbst die dortigen Antikorruptionsbehörden ermitteln inzwischen wegen der Modalitäten rund um den Einstieg. Dem schnellen Drang nach mehr Geld folgt oft die Notwendigkeit, mehr Veränderung zu wagen. Diese Veränderungen werden uns Stadiongänger wie so oft am härtesten treffen.

„Die DFL sieht eine falsche Kommerzialisierung“

Was reflektiert und zunächst beschwichtigend klingt, ist nicht mehr als heiße Luft. Während man die Kommerzialisierungsspirale auf dem Rücken der Mitglieder der Vereine nahezu überdreht, wird von einer einheitlichen europäischen Kaderkostenobergrenze geschwafelt. Blanker Hohn, sollte man doch hier zunächst vor der eigenen Haustür kehren. Die Annahme, man könne in den anderen europäischen Topligen das Rad zurückdrehen, ist an Absurdität kaum noch zu überbieten. Wer „auf eine gesunde wirtschaftliche Weiterentwicklung setzt“, sollte zunächst den Wettbewerb in den eigenen Ligen fair gestalten. Dazu finden sich wiederholt keine nachvollziehbaren Ansätze, was im Umkehrschluss erneut die Frage offenlässt, wie relevant die Wünsche der Basis für die DFL und insbesondere deren Präsidium sind.

Die thematisierten Aussagen lassen uns wiederholt mit einem düsteren Gefühl in die Zukunft blicken. Eine ehrliche Aufarbeitung rund um die illegitime Abstimmung im vergangenen Dezember ist wiederholt verpasst worden.Stattdessen wird versucht das Bündnis der deutschen Fanszenen durch die Einladung zur Teilnahme an einer reinen Scheindebatte zum Schweigen zu bringen. Unsere Forderung nach einer transparenten Neuabstimmung ist seit Wochen bekannt, nicht einmal eine Erwähnung war das der PR-Abteilung der DFL wert. Ein klares Zeichen an uns, wenn auch nett formuliert – ein Gesprächsansatz auf Augenhöhe scheint seitens der Verantwortungsträger nicht erwünscht zu sein.

Seid euch bewusst: Die deutschen Fanszenen haben einen langen Atem! Eure leeren Worte werden unseren Widerstand gegen euer Vorhaben nicht brechen! Wir sehen uns am Wochenende in den Stadien der Republik!

Die Fanszenen Deutschlands im Februar 2024

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2. Februar 2024
26. Januar 2024
25. Januar 2024
18. Januar 2024

Der deutsche Fußball bleibt Risikokapital!

Die Rückrunde der Saison 23/24 läuft an, kommendes Wochenende steigen auch zweite und dritte Liga wieder ein. Unmissverständlich haben wir über die letzten Wochen und Monate hinweg unsere Haltung zum DFL-Investoreneinstieg zum Ausdruck gebracht. Was wir bereits in der Hinrunde deutlich gemacht haben, gilt weiterhin: Wir haben euch im Blick!

Daher werden wir auch den kommenden Spieltag nutzen, um zu protestieren. Erneut wird es die ersten zwölf Minuten keinen organisierten Support von den Kurven geben.


Zur inhaltlichen Ablehnung des Deals wurde bereits alles gesagt. Doch die aktuelle Situation im deutschen Fußball geht weit über die konkreten Inhalte des Deals hinaus.

In nur wenigen Vereinen wurden die Interessen von Fans- und Mitgliedern bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt - oftmals nur, weil sie sich auf einer zufällig anstehenden Mitgliederversammlung Gehör verschaffen, beziehungsweise bindende Beschlüsse herbeiführen konnten.Doch in den meisten Fällen wurden Fan- und Mitgliederinteressen überhaupt nicht berücksichtigt, gewählte Gremien bewusst übergangen und Interessenskonflikte ignoriert. Zur Krönung des Ganzen deutet alles darauf hin, dass die entscheidende Stimme nur durch einen Bruch der 50+1-Regel zustande kam. Kein Verein, kein DFL-Geschäftsführer und insbesondere kein Investor soll das Gefühl bekommen, dieses Problem aussitzen zu können. Ihr täuscht euch, wenn ihr der Überzeugung seid, euren Deal allen Widerständen zum Trotz durchboxen zu können. Die DFL schreibt selbst in ihren Infos zum Investorendeal, dass der deutsche Fußball seine wesentlichen Kennzeichen, wie die 50+1-Regel, die als globales Alleinstellungsmerkmal ein hohes Maß an Mitgliederpartizipation garantiert, bewahren muss. Doch wer seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird und bei Regelbrüchen wegschaut, verliert jede Glaubwürdigkeit. Wir erwarten von der DFL und damit von unseren Vereinen, dass die Abstimmung unter völliger Transparenz und Einhaltung der 50+1-Regel wiederholt wird. Weiterhin fordern wir ein Mitspracherecht für potenzielle Aufsteiger aus der dritten Liga, worüber bislang noch überhaupt nicht gesprochen wurde.

Ungelöst bleiben zudem die eigentlichen Probleme des deutschen Fußballs: Ein externer Private Equity Investor wird als vermeintlich einzige Lösung angepriesen, weil trotz großspuriger Ankündigungen während der Corona-Krise immer noch miserabel gewirtschaftet wird. An verbindlichen Regeln, die nachhaltiges Wirtschaften in den Vereinen durchsetzen, fehlt es weiterhin. Auch Ziele und Inhalte, abgesehen von der Maximierung der Erlöse, sucht man bei der DFL vergebens. An dringend benötigte Maßnahmen, den Wettbewerb fairer zu gestalten, traut man sich nicht ran. Die Entscheidung, mit einem Investor die Kommerzialisierungsspirale weiterzudrehen, ist die Spitze dieses Eisberges. Doch so lange Faninteressen übergangen werden, können wir euch nur eines garantieren: Der deutsche Fußball bleibt Risikokapital!

Hintergrundinformationen über den gesamten Themenkomplex, potenzielle Investoren sowie damit einhergehende Problematiken für den Deutschen Fußball werden fortan unter folgender Homepage zusammengetragen:
--> https://nein-zu-investoren-in-der-dfl.de/

Die Fanszenen Deutschlands im Januar 2024!

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14. Januar 2024

Solikalender Update

Servus Ulmer,

für die nächsten Heimspiele gegen Haching, Duisburg und Mannheim wird es nochmal die Solikalender fürs Jahr 2024 zu erwerben geben. Sämtliche Erlöse gehen hierbei an die Kinderstiftung Ulm/ Donau-Iller (Weitere Informationen) und werden nach dem Mannheim Spiel übergeben.

Die Kalender werden an unserem Stand hinter den Tribünen „TUV“ in Aalen sein, Preis 10€.

Alle die also noch keinen haben, packt euch einen 10er und vlt. noch etwas obendrauf ein, es wird auch eine separate Kasse geben, bei der ihr euch gesondert zum Kalender an der Spendenaktion beteiligen könnt.


Broken Society Ultras

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12. Januar 2024

Es ist noch nicht zu Ende - Nein zu Investoren in der DFL!

Am 11.12.2023 gab die DFL-Mitgliederversammlung mit einer haargenauen  2/3-Mehrheit den DFL-Geschäftsführern einen Freifahrtschein zur  Verhandlung mit potenziellen Liga-Investoren an die Hand. Diese  Abstimmung erzeugte medial Aufmerksamkeit und wurde von den Fanszenen kritisch begleitet.

Nachdem bereits im Mai 2023 eine Zustimmung scheiterte, wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt und im Dezember erneut  über einen Investoreneinstieg abgestimmt. Völlig unverständlicherweise wurde nun gänzlich intransparent und anonym abgestimmt und so können 
Fans vieler Vereine lediglich mutmaßen, wie ihr Verein votiert hat. In einigen Fällen gab es klare Mitgliederentscheide und Weisungen, an die sich die Entscheidungsträger im Sinne der 50+1-Regel bei ihrer Stimmabgabe zu halten hatten. Durch das intransparente Verfahren ist 
eine Kontrolle dieser ausgeschlossen. Unsere Kernforderung bleibt bestehen, dennoch fordern wir mindestens eine erneute Abstimmung unter völliger Transparenz und Einhaltung der 50+1-Regel!

Wir werden nicht lockerlassen und sind bereit, gegen den weiteren Ausverkauf und negativen Einfluss von außen auf unseren Fußball zu 
kämpfen. Es ist noch nicht zu Ende…

Die Fanszenen Deutschlands im Januar 2024

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10. Januar 2024

Es geht wieder los

Servus zusammen,
endlich geht es wieder los. Endlich Heimspiel für unsere Spatzen! Jedoch leider nicht wie gewohnt im Donaustadion, sondern wieder in Aalen...
Gemeinsam gilt es wie immer das Beste aus der Situation zu machen und unsere Mannschaft 90 Minuten nach vorne zu peitschen.

Zur Anreise:
Wir werden zusammen mit dem Zug nach Aalen Fahren.
Treffpunkt 13 Uhr HBF
Abfahrt 13:11 Uhr Gleis 6

Forza SSV.

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8. Januar 2024

Choreo Spenden

Servus Ulmer,

die Rückrunde steht vor der Tür und die Vorbereitungen für einige größere optische Aktionen laufen bereits auf Hochtouren. Jedoch sind wir hier durch die Heimspiele in Aalen und den damit verbundenen Verlusten von Einnahmen bei unserem Container auf eure Mithilfe angewiesen.

Wir werden ab dem Unterhaching Heimspiel wieder Spendenboxen für anstehende Choreos an den Eingängen zu den Blöcken aufstellen. Gerne könnt ihr auch über den unten stehenden Paypal Link direkt online mithelfen und damit euren teil zu einer Bunten und kreativen Kurve beitragen.

Nur zusammen können wir Großes erreichen.
Forza SSV!

 

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5. Januar 2024
15. Dezember 2023

Wir werden kein Teil eures Deals sein!

Das Ergebnis der DFL-Vollversammlung hinsichtlich des Investoreneinstiegs stellt einen Dammbruch für die Bundesliga dar.

Wenig ist von der während der Pandemie beschworenen Demut des Profifußballs geblieben – stattdessen entschieden sich die windigen Vereinsvertreter in einem äußerst intransparenten Prozedere für den Weg des Geldes.

Wenig überraschend stehen nun auch besonders zweifelhafte Investoren schon mit einem Fuß in der Tür, wodurch sich die viel zitierte Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung endgültig als reine Floskeln entpuppen.

 

Dass für Entscheidungen dieser Tragweite eine Zustimmung der Mitgliederversammlungen der Vereine zwingend notwendig sein sollte, scheint offenbar nicht mit dem Demokratieverständnis vieler Clubvertreter vereinbar zu sein.

Wir als das scheinbare Fußvolk sollen durch die herbeigefaselten „roten Linien“, die die Einflussnahme durch die potenziellen Investoren angeblich begrenzen, ruhiggestellt werden. Doch was eine realistisch bevorstehende Zerstückelung der Spieltage oder gar die Austragung von Topspielen im Ausland angeht, sollten wir Stadiongänger uns dennoch nicht blenden lassen!

Ein Vertrag, der über zwei Jahrzehnte abgeschlossen wird, öffnet auf lange Sicht die Büchseder Pandora, die weitere Investoreneinstiege nicht ausschließt – ganz im Gegenteil. Seid euch sicher, die unbändige Gier nach Profit wird sich mit der Zeit nicht legen und gleichzeitig aber die finanziellen Zwänge in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nur noch mehr zunehmen. Die unwirsche Aufforderung an Kritiker, sich der Entscheidung zu unterwerfen und den „Deal“ nicht zu gefährden, zeugt nur von dem fortschreitenden Realitätsverlust in den Gremien der DFL.

 

Dass wir ein nicht unbedeutender Teil des Produkts Bundesliga sind, das mit all seinen stimmungsvollen und gut gefüllten Stadien glänzt, ist uns durchaus bewusst. Auch wir können uns nicht davon freisprechen, wöchentlich die Fernsehzuschauer mit großen Choreografien und beeindruckenden Gästeauftritten vor die Mattscheibe zu locken. Während der Alltag auf den Rängen in anderen europäischen Topligen oft einem Trauerspiel gleicht, dient die lebendige Fankultur in Deutschland als ein Alleinstellungsmerkmal. Doch gerade deswegen ist unsere Teilhabe an dem Produkt Bundesliga zugleich auch unsere größte Waffe! Wir haben unseren Anteil am Wert des Profifußballs in den eigenen Händen. Nicht nur bei der Abschaffung der Montagsspiele oder der Aussetzung von Kollektivstrafen konnten wir bereits in der Vergangenheit unsere Stärke als Gemeinschaft der Fanszenen unter Beweis stellen.

Die Freiheit unserer Kurven und damit auch die der Vereine, denen wir unermüdlich folgen, ist für uns unverhandelbar!

 

Der angebliche Dialog auf Augenhöhe mit der Basis war schon lange eine leere Worthülse – nun müssen wir uns anderweitig Gehör verschaffen! Und um gehört zu werden, wird man von uns nichts hören. Zumindest die ersten zwölf Minuten der Spiele am kommenden Wochenende nicht. Wir sind nicht bereit, dem Ausverkauf des Deutschen Fußballs tatenlos zuzusehen. Um zu verdeutlichen, dass der vielbeschworene 12. Mann bundesweit nicht bereit ist, als Teil der Verhandlungsmasse des DFL-Deals mit dubiosen Investoren herzuhalten, werden wir zwölf Minuten schweigen.

 

Den Investoreneinstieg sehen wir als einen elementaren Angriff auf den basisorientierten Volkssport Fußball hierzulande. Die Funktionäre mögen Medienrechte verscherbeln können, doch gleichwohl können wir unsere eingebrachten Anteile am Produkt Bundesliga selbst beeinflussen. Unsere Ressourcen im Kampf gegen die Profitgier und Willkür der DFL werden wir kollektiv bündeln. Noch könnten die Geschäftsführer der Liga das verhängnisvolle Investmentprojekt stoppen. Wir werden diesen Weg genauestens im Visier behalten!

 

Die Fanszenen Deutschlands im Dezember 2023

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12. Dezember 2023
11. Dezember 2023
8. Dezember 2023

Solikalender Verkauf in Aalen

Servus Ulmer,

fürs morgige Heimspiel gegen Dortmund II haben wir nochmal die gegen Halle bereits ausverkauften Solikalender nachbestellt. Diese wird es an unserem Stand im Stadion wieder für nen Zehner zu kaufen geben.

Der Stand wird direkt am Eingang zum Block V sein.

 

Sämtliche Erlöse gehen hierbei wie schon erwähnt an die Kinderstiftung Ulm/ Donau-Iller.

Also für die, die noch keinen haben: Packt nen Zehner ein, holt euch das gute Stück und unterstütz die Sache!

Auf 3 Punkte! Forza SSV!

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3. Dezember 2023

Heimspiele in Aalen

Servus zusammen,

wie ihr sicher alle mitbekommen habt spielen wir aufgrund der im Donaustadion nicht vorhandenen Rasenheizung vorerst unsere Heimspiele in Aalen. So schmerzlich das auch ist, wir müssen das Beste draus machen!

Wichtige Informationen:

- die aktive Fanszene wird im Block V stehen und von dort aus die Stimmung koordinieren.

-Wir sind dort in der Heimkurve der Fanszene des VfR Aalen zu Gast. Benehmt euch in der Stadt sowie im Block respektvoll und unterlasst das kleben von Aufklebern!

Wir sehen uns in Aalen!
Forza SSV

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28. November 2023
15. November 2023

ALLE NACH KÖLN!

Gestern noch in Albeck, morgen schon in Köln...

Kein anderes Lied hat uns so lange begleitet und steht stellvertretend für all die Höhen und Tiefen die wir mit diesem Verein schon erlebt haben.

 

Am Samstag, den 02.12.23, ist es endlich wieder so weit. Wir spielen in Köln!
Aus diesem Anlass rufen wir jeden Ulmer dazu auf, uns nach Köln zu begleiten und sich unserem Motto ,,Alle im Oldschool-Outfit,, anzuschließen.

Wir werden alle geschlossen im Auto/Bus - Konvoi nach Köln reisen.
Der Verein wird hierfür neben den von uns organisierten Szene Bussen auch eigene Busse auf die Reise schicken. 

 

Karten für die Vereins-Busse könnt ihr unter folgendem Link erwerben.

ZU DEN TICKETS

Wir werden dann mit allen Bussen gemeinsam nach Köln reisen.

 

Abfahrtsort und Zeitpunkt wird euch noch mitgeteilt.

 

Forever SSV! Alle nach Köln!

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14. November 2023
12. November 2023
30. Oktober 2023
15. Februar 2023

Spendenkonto - Choreo

Spendenkonto - Choreokasse

 

Sevus zusammen,

Um Choreografien wie beim Heimspiel gegen Trier auch künftig zu ermöglichen, sind wir auf eure finanzielle Unterstützung  angewiesen.

 

Für Spenden auf das PayPal-Konto:

dblockdonaustadion@gmail.com

...sind wir sehr dankbar.

 

Bei Heimspielen werden wir zum Rückrundenstart Spendenboxen für eure Pfandbecher bereitstellen. Weitere Infos hierfür werden zeitnah folgen.

 

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5. Dezember 2022

Nochmal alles geben!

Am Samstag trifft unser Spitzenreiter im letzten Spiel des Jahres auf die Eintracht aus Trier. Es gilt auf den Rängen sowie auf dem Platz noch mal alles zu geben und dieses wahnsinnige Jahr 2022 erfolgreich abzuschließen!

 

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14. November 2022

Spitzenspiel gegen Steinbach

Servus Herbstmeister,

am Samstag steht das Topspiel gegen den Tabellenzweiten aus Steinbach an. Es gilt, die Tabellenführung zu verteidigen und unseren Platz an der Sonne zu festigen.

Wir sehen uns am Samstag! Treffpunkt in gewohnter Kneipe zur gewohnten Uhrzeit.

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Qatar 2022 - Das bisher größte Verbrechen des Fussballs.

BOYCOTT QATAR 2022

„Dies ist nicht Amnesty International, sondern die Mitgliederversammlung des FC Bayern München“ - ein Satz, welcher symptomatisch die derzeitige Situation der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Qatar beschreibt.

                                              

Längst hat der Fußball seine Bodenständigkeit verloren, längst ist er zum Spielball kommerzieller Interessen und Spielzeug der Oligarchen und Milliardäre geworden. Fußball ist nicht mehr die schönste Nebensache der Welt und er verbindet schon gar nicht mehr die Nationen. Er sieht weg und verfolgt nicht mehr als seine eigenen Ziele.

Mit der Vergabe der WM nach Qatar hat sich die FIFA endgültig eingestanden, Totengräber des Fußballs zu sein. Im Mittelpunkt steht bei Funktionären aus aller Welt nicht mehr die Zusammenkunft der Nationen, es geht ihnen um die Zusammenkunft ihres Bankkontos mit den Kreditkarten machthungriger Autokraten. Während die meisten Vereine in der Regionalliga jeden Fan und Zuschauer für eine Eintrittskarte von 10 bis 12 Euro umgarnen müssen, werden Mitglieder des Exekutiv-Komitees nachweislich für 10 bis 12 Millionen Euro zu einer Stimme im Vergabeverfahren „überzeugt“.

„Respekt“ wird höchstens noch auf internationalen Werbebannern gedruckt, während homosexuellen Paaren in Qatar Ausgrenzung und Folter droht. „No to racism“ gilt für diese Personen genau dann, wenn das einzigartige Jugendjuwel aus Brasilien zum eigenen Verein wechselt, wenn der Bauarbeiter aus Pakistan seinen Hungerlohn einfordert, scheint „no to racism“ vergessen. Was innerhalb der Gesellschaft nach dieser WM im Gedächtnis bleibt, sind keine Torspektakel und Fußballfeste unter blauem Himmel, es ist das Mitgefühl und der Gedanke an tausende Arbeitern, die beim Bau der Arenen ihr Leben verloren.

 

Was sind unsere Handlungsoptionen? Es wäre naiv zu glauben, dass wir die Vergabe der WM hätten verhindern können. Ebenfalls ist es vermessen, 84 Millionen Menschen in Deutschland davon zu überzeugen, die WM zu boykottieren. Des Weiteren können wir den Tod tausender Arbeiter nicht rückgängig machen, wir können autokratische Herrscher nicht stürzen und der korrupten FIFA das Geld nicht wieder entwenden. Aber wir können ein Zeichen setzen – wir können die WM konsequent boykottieren, wir können auf Menschenrechtsverletzungen hinweisen, demokratische Regierungen zum Druck gegen Autokraten auffordern und keinen Cent in diese WM investieren. Wir kehren zurück zum Fußball, den wir lieben, der mit Leidenschaft gespielt wird und in dem alle Menschen zusammenkommen können. Dieser Fußball hat auch Fehler und er erscheint nicht als vollkommenes Kontrastobjekt, doch er zeigt uns, wofür wir in die Stadien gehen, wir Emotionen geben, sich Wut und Freude lohnen, wir Freunde und Fremde im Torjubel umarmen.

Andererseits möchten wir die Augen vor der Situation in Qatar nicht verschließen. Um die Arbeiter und deren Angehörige zu unterstützen, sammeln wir mit Hilfe der Crowdfunding-Plattform „GoFundMe“ unter dem Motto: „Boycott-Qatar“ Spenden zur Verbesserung ihrer Lebenslage. Wir können damit zwar keinen großen Beitrag leisten, dennoch vielleicht das Leid ein klein wenig lindern.

Der unten stehende Link (Bild anklicken) leitet Euch direkt zur Crowdfunding-Plattform und dort erhaltet Ihr weitere Informationen hinsichtlich unserer Kampagne. Wir freuen uns über kreative Spenden, beispielsweise den symbolischen Rundfunkbeitrag diesen Monats oder die Spendensummen von 18.46 Euro oder 19.04 Euro – wie immer gilt: Jeder Euro zählt!

 

 

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9. November 2022

15.000 Tote für die „beste WM aller Zeiten“

Hallo schwarz-weiße,


mit Hinblick auf unseren Mottospieltag beim nächsten Heimspiel gegen Steinbach möchten wir mit Euch kurz und prägnant auf einen der elementarsten Beweggründe eingehen, welcher alle zum Boykott dieses "Mega-Events" bewegen sollte - die Situation der über zwei Millionen Gastarbeiter im Wüstenstaat Qatar.

Vorab scheinen ein paar Hintergrundinformationen zum Austragungsort der diesjährigen Weltmeisterschaft, welche am 20.11. - passenderweise der Totensonntag - beginnt, essentiell.

Die Wüstennation Qatar, gelegen am Golf von Persien, erlangte erst im Jahr 1971 die vollkommene Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich und steigerte seitdem seinen Reichtum, basierend auf scheinbar unbegrenzten Öl- und Gasvorkommen, unaufhörlich. Ebendieser Reichtum erlaubte es dem kleinen autokratisch regierten Wüstenstaat sich die Vergabe der Weltmeisterschaft 2022 finanziell zu erschleichen und als Höchstbietender, unabhängig der desaströsen Bewerbung, die Taschen des Exekutiv-Komitees zu füllen. Die Korruption der FIFA ist spätestens seit der Verkündung durch Joseph Blatter im Jahr 2010 mehr als offenkundig und jedem Liebhaber des Fußballs in der Bundesrepublik Deutschland bekannt.

Das Land Qatar fasst rund 2,7 Millionen Einwohner, die auf einer Fläche kleiner als Schleswig-Holstein beherbergt sind. Von diesen 2,7 Millionen Menschen besitzen nur 10 % die katarische Staatsbürgerschaft, was dem Wüstenstaat die höchste Quote an Gastarbeitern weltweit einbringt. Der ehemalige Einfluss des Fußballmutterlandes hat bei den Einheimischen keine Spur von Begeisterung für den Sport hinterlassen, den wir und große Teile der Welt so sehr lieben.
Trotzdem wurde seit dem Jahr 2010, eigens für den Fußball, eine neue Infrastruktur sowie acht Stadien in die katarische Wüste gestampft. Um jeden Preis will man ein Land auf das größte Fußballturnier der Welt vorbereiten, dessen nationale Fußballliga gerade einmal einen Zuschauerschnitt im dreistelligen Bereich aufweist. Der Preis, der hierfür gezahlt wird, ist der höchste, den Menschen zahlen können. Der Tod von bisher 15.000 Gastarbeitern wird in Kauf genommen, um unter anderem Stadien zu bauen, die nach dem 18.12.2022 kein Mensch mehr braucht!
Entscheidend für diese unmenschlichen Bedingungen ist das sogenannte "Kafala-System". Dieses System ist überall in der Golfregion gängig und erlaubt es dem Arbeitgeber, die Pässe seiner Angestellten einzuziehen. Auch wenn die katarische Regierung das System mittlerweile auf dem Papier abschaffen ließ, so ist es nach wie vor omnipräsent im ganzen Land. Dieser Umstand hat zur Folge, dass die ausländischen Arbeiter nicht die Möglichkeit haben, ihren Arbeitsplatz ohne Erlaubnis des Arbeitgebers zu wechseln. Weiterhin ist es ihnen nicht erlaubt, für ihre Arbeitsbedingungen zu demonstrieren, da es weder Gewerkschaften noch ein Demonstrationsrecht gibt. Infolgedessen sind die unzähligen Arbeiter aus Südasien und Afrika der Willkür der Subunternehmer ausgesetzt, welche oft die ausstehenden Lohnzahlungen einbehalten!

Laut diversen Medienberichten und unzähligen Quellen scheint eines der reichsten Länder der Welt nicht gewillt zu sein, für eine pünktliche Auszahlung von Löhnen zu sorgen - ganz im Gegenteil! Viele Arbeiter warten oft mehrere Monate auf ausstehende Zahlungen, was zu enormen Problemen für ihre Familien in den Heimatländern führt. Diesen Familien wird selbst nach dem Todesfall des Sohnes, Bruders oder Onkels keine Entschädigung gezahlt, noch nicht einmal der schuldige Lohn der vergangenen Monate. Während also viele Angehörige der Opfer die rund 15.000 Toten betrauern, welche bei Temperaturen von bis zu 50 Grad auf den Baustellen gestorben sind, freut sich der amtierende FIFA -Präsident Gianni Infantino auf die laut ihm „beste WM aller Zeiten“.

Keinen Cent für diese WM!

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7. November 2022

Boycott Qatar

Lieber vierte Liga, statt korrupte WM der Fifa

Der Großteil der überschaubar ausgerufenen Slogans und Leitsprüche unsererseits befasst sich in gewisser Regelmäßigkeit lediglich mit vereinsunterstützenden Spieltagsgestaltungen im Stadion oder der Aufruf zur farblichen Einheitlichkeit im Block. Am kommenden Spieltag wird das Motto des Spieltags leider unter einem ganz anderen Slogan stattfinden müssen.

Grund hierfür ist die Teilnahme Deutschlands an einer Fußball-Weltmeisterschaft, die alles Dagewesene in jeglicher negativer Hinsicht in den Schatten stellt.

Nachweisliche Korruption an Mitgliedern des sogenannten Exekutiv-Komitees, fadenscheinige Aussagen zur Verteidigung der Menschenrechtsverletzungen a la Beckenbauer und Infantino und ein künstliches Herunterkühlen der Stadien trotz europäischer Energiekrise.

Mit dem Start der Weltmeisterschaft tritt alles Negative ein, was wir als Fußballromantiker mit den Schattenseiten des Profifußballs verbinden.

 

Wie schon in der Hochphase der Corona-Pandemie legen wir Euch daher die Basis des Fußballs ans Herz. Unterstützt Eure Heimatvereine, die Euch mit dem Fußball in Berührung gebracht haben, unterstützt in der WM-Phase Euren Viertligisten, die das Glück haben, auch hier mal wieder nicht zum Profifußball zu gehören und unterstützt beim kommenden Heimspiel gegen Steinbach unsere Aktionen im Stadion!

Wir werden es niemals gutheißen, dass auf den Kosten von Menschenleben unser Fußball zu Geldzwecken missbraucht wird.

 

In den kommenden Tagen werden wir Euch über die gemeinsame Aktion zwischen uns und der Fanszene des SC Rot Weiß Oberhausen informieren und hoffen darauf, dass ihr unserem Boykott-Aufruf nachkommt. Gerne treten wir auch mit Euch in den Austausch, hierfür könnt Ihr am Spieltag selbst, zu den bekannten Anlaufpunkten kommen.

 

Boycott Qatar - lieber vierte Liga, statt die WM der Fifa

Broken Society Ultras - Nebulosa Impero

 

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...sind wir sehr dankbar.

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